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Was ist gut für die Augen? Tipps bei trockenen Augen

Autoabgase können die Augen reizen, trockene Heizungsluft lässt den Tränenfilm verdunsten, konzentrierte Bildschirmarbeit sorgt für eine unzureichende Benetzung der Augenoberfläche, weil dabei zu wenig geblinzelt wird: Es gibt viele Einflüsse, die sich negativ auf den Tränenfilm und seine Zusammensetzung auswirken. Die Folge: Die Augen werden zu trocken. Bemerkbar macht sich dies etwa durch Brennen und Juckreiz, manche Betroffenen klagen auch über verschleiertes Sehen oder Fremdkörpergefühl im Auge. Je nach Beschwerden können Sie mit kleinen Übungen oder einfachen Tipps und Tricks Ihre Augen entlasten und schützen. Was Ihren Augen gut tut – ein Überblick.

Was ist gut für die Augen? Stoßlüften zum Beispiel.
Regelmäßiges Stoßlüften tut den Augen gut.

Der Tag im Büro hat Ihre Augen voll gefordert? Diese Übungen entspannen gestresste Augen

Als Office-Eye-Syndrom wird das lästige Brennen der Augen bezeichnet, dass uns während der Arbeit immer wieder stört. Wer zum Feierabend nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Augen etwas Gutes tun möchte, kann dies mit ein paar einfachen Übungen tun:

 

  • Setzen Sie sich gerade hin. Atmen Sie tief in den Bauch ein und wieder aus. Kreisen Sie zunächst im, dann gegen den Uhrzeigersinn mit Ihren Augen. Fünf Mal in jede Richtung genügt bereits. Dies trainiert die kleinen Augenmuskeln und verteilt die Tränenflüssigkeit im gesamten Auge.
  • Legen Sie sich hin und schließen Sie die Augen. Fassen Sie mit Zeigefinger und Daumen auf beiden Seiten die Haut über und unter Ihren Augenbrauen und massieren Sie die entstandene Hautfalte. Das entspannt gestresste Augen.
  • Reiben Sie so lange Ihre Hände aneinander, bis Ihre Handflächen schön warm sind. Schließen Sie nun die Lider und legen Sie die warmen Handflächen über Ihre Augen. Lassen Sie Ihr Gesicht dabei ganz locker. Auch diese Übung – übrigens Palmieren genannt – entspannt.

 

Regelmäßig durchgeführt, wirken sich diese Übungen positiv auf Ihre Augen und die Tränenflüssigkeit aus. Was Sie tun können, wenn sich Ihre Augen bemerkbar machen, während Sie im Büro sitzen, lesen Sie unter Tipps fürs Büro.

Die Umgebung spielt eine große Rolle bei der Augengesundheit: Wie Sie Ihre Umwelt augenfreundlich gestalten

Sauerstoff ist nicht nur für die Atmung wichtig, sondern auch für die Augengesundheit ist das fachsprachlich als Oxygenium bezeichnete chemische Element unerlässlich. Achten Sie deshalb immer darauf, Ihre Arbeits- und Wohnräume regelmäßig zu lüften. Um ausreichend Sauerstoff hineinzulassen, sollten Sie vor allem in klimatisierten Büros einmal stündlich für einige Minuten Stoßlüften. Ebenfalls empfehlenswert ist es, regelmäßig an der frischen Luft spazieren zu gehen und den Blick dabei etwas schweifen zu lassen, das entspannt. Nutzen Sie doch Ihre Mittagspause dafür oder steigen Sie auf dem Nachhauseweg eine Station früher aus dem Bus aus und laufen Sie den Rest nach Hause.

 

Neben der Sauerstoffversorgung sind ebenso die Lichtverhältnisse im Zimmer wichtig. Sorgen Sie deshalb immer für eine ausreichende Beleuchtung des Raumes, vor allem, wenn Sie Ihre Augen anstrengen. Also beispielsweise bei der Arbeit, während des Kochens oder bei der Abendlektüre. Der Grund: Wenn Ihre Augen trotzt schlechten Lichtverhältnissen etwas leisten müssen, strengt sie dies unglaublich an. Ausreichend Licht erhalten Sie mit zwei Lichtquellen; einer Stehlampe und einer Deckenbeleuchtung. Kleiner Tipp: In der Küche können Sie neben der Deckenlampe noch das Licht an der Dunstabzugshaube anschalten.

 

Wenn es um äußere Einflüsse geht, gilt es nicht nur, für bestimmte Dinge zu sorgen, sondern andere Gegebenheiten auch zu meiden:

  • Trockene Luft. Dazu zählen stark klimatisierte Räume genauso wie beispielsweise Heizungsluft.
  • Gleiches gilt für Zugluft.
  • Versuchen Sie, Zigarettenrauch aus dem Weg zu gehen.
  • Halten Sie sich möglichst wenig an viel befahrenen Straßen auf, die Abgase reizen die Augen.

 

Lesen Sie auch: Tipps im Alltag.

Nahrung für die Augen: Das Richtige essen und trinken

Eine ausgewogene Ernährung und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sind unerlässlich für unsere Gesundheit und damit auch die unserer Augen.
Omega-3-Fettsäuren spielen eine entscheidende Rolle bei der Produktion von Tränenflüssigkeit. Diese Fettsäuren stecken in Leinöl, aber auch in Kaltwasserfischen wie Lachs, Makrele und Hering. Generell gilt: Etwa zweimal wöchentlich sollten Erwachsene Fisch zubereiten und zu sich nehmen.

 

Zudem ist es ratsam, etwa zwei Liter Flüssigkeit zu trinken– und zwar täglich. Am besten geeignet sind Mineralwasser, verdünnte Fruchtsäfte und ungesüßte Tees. Die Flüssigkeit versorgt unter anderem die Augen von innen und schützt sie so vor dem Austrocknen.
Was ist außerdem gut für die Augen? Lesen Sie hierzu auch: Trockene Augen und Ernährung

Befeuchtende Augentropfen bringen schnelle Linderung

Insbesondere bei der mittelschweren Form des trockenen Auges sind HYLO-COMOD® befeuchtende Augentropfen hervorragend geeignet. Der Inhaltsstoff Natriumhyaluronat befeuchtet die empfindliche Augenoberfläche und bekämpft so typische Symptome wie Rötungen , Juckreiz und Fremdkörpergefühl schnell und effektiv.