Office-Eye-Syndrom? Das lindert die Beschwerden!

Ein Büro-Job ist Schwerstarbeit für die Augen: Sie werden durch den ständigen Blick auf den Bildschirm trocken. Eine zu trockene Luft – wie sie meist in den klimatisierten oder beheizten Büroräumen vorkommt – belastet das Auge zusätzlich. Beim sogenannten Office-Eye-Syndrom (übersetzt Büro-Augen-Syndrom) jucken, brennen und schmerzen die Augen. Abhilfe können ein richtig eingerichteter Arbeitsplatz und befeuchtende Augentropfen schaffen.

Beim Office-Eye-Syndrom können künstliche Tränenersatzmittel helfen.
Beim Office-Eye-Syndrom können Augentropfen zum Einsatz kommen, die das Auge feucht halten.

Seltener Lidschlag lässt Augen austrocknen

Obgleich die Bewegung klitzeklein ist: Der Lidschlag ist unerlässlich für die Gesundheit unserer Augen. Mit Hilfe dieser „Scheibenwischerfunktion“ wird in regelmäßigen Abständen der Tränenfilm auf dem Auge erneuert. Blicken wir starr auf den Bildschirm, vergisst selbst unser Gehirn diesen unwillkürlichen Reflex. Das System gerät ins Stocken und die Augenoberfläche wird nicht ausreichend befeuchtet.

 

Hinzu kommt, dass die meisten Büros mit einer Klimaanlage ausgestattet sind, die vor allem im Sommer auf Hochtouren läuft. Die trockene Luft ist nicht gut für die Augen. Sie führt zu einer vorzeitigen Verdunstung der Tränenflüssigkeit (den gleichen Effekt hat die Heizungsluft im Winter übrigens auch). Die Kombination aus dem seltenen Öffnen und Schließen der Lider und der starken Verdunstung lässt die Oberfläche der Augen austrocken.

Warum tränen trockene Augen?

Wenn die Augen trocken sind, fangen sie an zu tränen. Das mag zunächst paradox erscheinen, hat aber eine ganz logische Erklärung: Durch den fehlenden Lidschlag bleiben kleinere Partikel im Auge, da sie nicht ausgewaschen werden. Diese Fremdkörper verstärken die ohnehin schon bestehende Reizung. Als Reaktion darauf produziert das Auge viel Tränenflüssigkeit, um den Fremdkörper loszuwerden. Die zusätzliche Tränenflüssigkeit befeuchtet das Auge aber nicht, da sie direkt wieder abfließt. Aber auch wenn die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit gestört ist, kann dies zu einem fortwährenden Tränen der Augen führen.

 

Des Weiteren können folgende Symptome beim Office-Eye-Syndrom auftreten:

 

 

Die Trockenheit empfinden Betroffene nicht nur als unangenehm, sie kann auch ernstzunehmende Folgen nach sich ziehen. So können sich beispielsweise Bakterien leichter ansiedeln und eine Bindehautentzündung auslösen.

Wer seinen Arbeitsplatz richtig einrichtet, kann das Office-Eye-Syndrom lindern

Wenn Sie bereits an trockenen Augen leiden, ist es Zeit, den eigenen Arbeitsplatz zu überprüfen und augenfreundlich zu gestalten. Folgende Tipps helfen, Ihre Augen zu entlasten:

 

  • Halten Sie einen Abstand von 50 bis 80 Zentimetern zu Ihrem Bildschirm.
  • Ihr Schreibtisch sollte 20 bis 50 Zentimeter unter Ihrer horizontalen Blicklinie liegen. So wird gewährleistet, dass Sie Ihren Blick leicht nach unten richten müssen, wenn Sie auf den Bildschirm sehen. Dies ist angenehmer für die Augen.
  • Achten Sie auch auf die richtige Beleuchtung Ihres Arbeitsplatzes. Ideal ist eine Mischung aus Deckenbeleuchtung und einer Schreibtischlampe. Ebenso bietet es sich an, verschiedene Leuchtmittel zu kombinieren. Etwa konventionelle Glühlampen, Halogenlicht und Leuchtstoffröhren – diese Lichtquellen besitzen unterschiedliche Farbanteile (blau, rot und grün), die in Kombination dem Tageslicht ähneln.
  • Der Bildschirm sollte nach Möglichkeit keine anderen Lichtquellen reflektieren. Die beste Position ist im rechten Winkel zum Fenster. Ist dies aufgrund der Raumaufteilung nicht machbar, können auch vorgesetzte Blendschutz-Filter helfen. Diese können mit Klebestreifen am spiegelnden Monitor angebracht werden.

 

Daneben sollten Sie Ihren gestressten Augen immer wieder eine kleine Pause gönnen. Schauen Sie etwa kurz vom Bildschirm auf und lassen Sie Ihren Blick im Raum schweifen. Es geht darum, die Augen zu bewegen, nicht den Kopf – so werden auch die kleinen Augenmuskeln ganz entspannt trainiert. Einen erholenden Effekt kann das sogenannte Palmieren haben: Wärmen Sie hierfür Ihre Hände beispielsweise durch Reiben zunächst an, schließen Sie dann die Augen und legen Sie sanft Ihre Handflächen darüber. Wärme und Dunkelheit entspannen das beanspruchte Sehorgan.

 

Auch das Klima im Büro sollten Sie nicht unterschätzen. Denn Heizung und Klimaanlagen belasten die Augen. Sorgen Sie deshalb für ein angenehmes Raumklima, indem Sie im Sommer genügend oft lüften und im Winter die Luftfeuchtigkeit im Raum anheben, etwa mit Hilfe von Wasserschälchen, die Sie auf die Heizung stellen.

Künstliche Tränenflüssigkeit verschafft schnelle Linderung

Ergänzend zu den Maßnahmen, die Sie treffen können, ist eine regelmäßige Anwendung von befeuchtenden Augentropfen sinnvoll. Die Produktpalette von HYLO® EYE CARE bietet für jede Intensitätsstufe der Beschwerden die richtige Befeuchtung und Augenpflege. Bei leichten, nicht dauerhaften Problemen, ist die Befeuchtung müder und gestresster Augen mit HYLO-FRESH® besonders zu empfehlen. Zur Behandlung der mittelschweren Form des trockenen Auges hat sich der Klassiker HYLO-COMOD® bewährt. Bei sehr schweren Beschwerden eignet sich eine intensive Befeuchtung mit HYLO®-GEL. Eine pflegende Augensalbe für die Nacht wie die VitA-POS® Salbe verbessert den Tränenfilm und unterstützt so die Regeneration der Augen zusätzlich.

 

Falls Sie sich unsicher sind, welches Produkt das richtige für Sie ist, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker – beide werden Ihnen geeignete Tropfen empfehlen können. Ebenfalls einen Arzt um Rat bitten sollten Sie, wenn Ihre Beschwerden des Office-Eye-Syndroms trotz sorgfältiger Augenpflege nicht besser werden. Hier könnte eine ernstzunehmende Krankheit Auslöser sein.