Allergien: Wenn die Augen jucken und brennen

Allergien machen sich durch unterschiedliche Symptome bemerkbar. Neben einer verschnupften Nase haben viele Betroffene auch Probleme mit den Augen. Woran liegt das und wie können die Symptome einer Allergie an den Augen wirksam behandelt werden?

 

Allergien – der Körper reagiert über

Bei einer Allergie erkennt der Körper eigentlich harmlose Fremdstoffe, sogenannte Allergene, als Krankheitserreger. Das Immunsystem bekämpft Blütenpollen, Tierhaare oder den Kot von Hausstaubmilben als würden sie dem Körper schaden wollen. Die Schleimhäute kommen als erstes in Kontakt mit den Allergieauslösern, daher machen sich hier am häufigsten die allergischen Beschwerden bemerkbar.

Frau im Gras: Pollen führen häufig zu Allergien an den Augen.
Bei Heuschnupfen lösen Blüten- und Gräserpollen bei den Betroffenen juckende und brennende Augen sowie eine laufende Nase aus.

Jedes Jahr steigt die Anzahl der Menschen, die an einer Allergie erkrankt sind. In den neunziger Jahren konnte innerhalb von zehn Jahren ein Anstieg der Häufigkeit von Heuschnupfen bei Erwachsenen um 70 Prozent beobachtet werden. Die Gründe dafür sind weitestgehend unbekannt. Als eine mögliche Ursache steht der heutige Lebensstil in Verdacht. Die Erklärung: Unser Immunsystem reift im Laufe des Lebens heran, dafür benötigt es Trainingspartner aus der Umwelt, beispielsweise harmlose Keime. Diese fehlen in unserer immer hygienischeren Umgebung zunehmend. Vor allem Kinder, die in der Stadt aufwachsen, kommen viel weniger mit potenziellen Allergenen wie Gräsern oder Tieren in Berührung als noch vor einigen Jahrzehnten. In der Folge ist das Immunsystem unterfordert und richtet seine Aufmerksamkeit auch auf harmlose Stoffe. Hingegen haben Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, deutlich seltener Allergien (Renz et. al., 2002).

 

Weiterhin wird eine Allergieneigung vermutlich vererbt. Kinder von Allergikern haben eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, im Laufe ihres Lebens selbst eine Allergie zu entwickeln.

Ursachen und allgemeine Symptome einer Allergie

Allergien können gegen ganz unterschiedliche Substanzen gerichtet sein. Bei einem Heuschnupfen reagieren Betroffene auf bestimmte Eiweiße in Blüten- oder Gräserpollen, die in der Luft schweben. Diese Form der Allergie kommt saisonal vor, also nur zur Flugzeit der Pollen, vorzugsweise im Frühjahr und Sommer. Auch Tierhaare, vor allem Hunde- und Katzenhaare, lösen bei vielen Menschen eine allergische Reaktion aus. Der Kot von Hausstaubmilben und Schimmelsporen sind ebenfalls häufige Allergene. An den Augen machen sich zudem Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel, Medikamente, Kontaktlinsenflüssigkeiten und Kosmetika, die am Auge angewandt werden, bemerkbar.

 

Typische allgemeine Symptome einer Allergie sind:

 

  • Allergischer Schnupfen
  • Allergische Bindehautentzündung mit tränenden und brennenden Augen
  • Hautausschlag
  • Allergisches Asthma
  • Magen-Darm-Beschwerden

 

Die stärkste allergische Reaktion ist der anaphylaktische Schock (allergischer Schock). Er wird in zwei Ausprägungsformen unterschieden: beim Schweregrad 1 bilden sich Quaddeln und Rötungen auf der Haut. Diese Form ist noch nicht lebensbedrohlich, der Betroffene sollte dennoch beobachtet werden, da schnell eine Verschlechterung des Zustands eintreten kann. Beim Schweregrad zwei kommt es zu Schluckbeschwerden und Atemnot, es droht ein Versagen des Kreislaufs. Dieser Zustand ist akut lebensbedrohlich und kann ohne Behandlung tödlich enden. Bei Symptomen, die auf einen anaphylaktischen Schock hindeuten, sollte umgehend ein Notarzt gerufen werden.

Was passiert bei einer allergischen Reaktion an den Augen?

Heuschnupfen, Tierhaarallergie und Hausstauballergie sind Inhalationsallergien, das heißt die Immunreaktion wird durch das Einatmen der Allergene ausgelöst. Die Immunreaktion wird durch den körpereigenen Botenstoff Histamin vermittelt. Histamin wird immer dann ausgeschüttet, wenn der Allergiker mit dem Allergen in Kontakt kommt. Die Histamin- Freisetzung führt schließlich zu allergischen Beschwerden an Nase und Augen.

 

Reagieren die Augen bei einer Allergie, spricht man von einer allergischen Bindehautentzündung (allergische Konjunktivitis). Meist tritt sie in Verbindung mit einem allergischen Schnupfen auf. Symptome einer allergischen Bindehautentzündung sind:

 

  • Rote, juckende und tränende Augen
  • Trockene Augen
  • Geschwollene Bindehaut (Chemosis)
  • Geschwollene Augenlider
  • Verklebte Augen am Morgen

Diagnose und Behandlung einer Allergie an den Augen

Besteht der Verdacht, dass hinter einer ständigen Bindehautentzündung eine Allergie steckt, ist ein Allergietest beim Arzt sinnvoll. Denn wenn das Allergen bekannt ist, können die Betroffenen versuchen, es konsequent zu meiden. Da das nicht in allen Fällen komplett möglich ist, gibt es Medikamente, welche die Symptome lindern. Beispielsweise kann mit speziellen Augentropfen eine allergische Bindehautentzündung behandelt werden.

 

Bei akuten Beschwerden sind Wirkstoffe aus der Gruppe der Antihistaminika am besten geeignet. Azelastin ist ein Antihistaminikum der zweiten Generation. Es blockiert die Bindungsstellen des körpereigenen Botenstoffs Histamin und hemmt seine Freisetzung, die allergische Reaktion bleibt aus. Azelastin-COMOD® Augentropfen sind konservierungsmittelfrei und deswegen besonders schonend für die empfindlichen Augen. Die Wirkung tritt schon wenige Minuten nach der Anwendung ein. Bei starken, allgemein allergischen Beschwerden können Antihistaminika zusätzlich auch oral eingenommen werden. So entfalten sie überall im Körper ihren Effekt.

 

Allergo-COMOD® Augentropfen mit dem Wirkstoff Cromoglicinsäure wirken ebenfalls auf den Histamin-Stoffwechsel. Sie verhindern die Ausschüttung von Histamin, weswegen sie regelmäßig und langzeitig angewandt, einen zuverlässigen Schutz vor Allergie Symptomen an den Augen bieten. Allergo-COMOD® Augentropfen sind konservierungsmittelfrei und hervorragend verträglich.

 

Wenn neben den Augen zusätzlich allergische Beschwerden an der Nase auftreten, kann Cromoglicin-hysan® Nasenspray zur Linderung der Beschwerden beitragen. Ebenso kann auf Azelastin-hysan® Nasenspray zurückgegriffen werden, das eine antiallergische und entzündungshemmende Wirkung besitzt.

Langfristige Heilung durch Hyposensibilisierung

Mit einer Hyposensibilisierung lässt sich eine Allergie in vielen Fällen stark verbessern. Sie gilt als gut verträgliche Therapie. Oft sind die Patienten nach der Immuntherapie für mehrere Jahre bis Jahrzehnte beschwerdefrei. Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht.

 

Ziel der Immuntherapie ist, dass der Körper den allergieauslösenden Stoff dauerhaft toleriert. Dazu wird der Körper langsam an das Allergen gewöhnt, bis er es schließlich nicht mehr als schädlichen Eindringling bekämpft. Allerdings muss für eine Hyposensibilisierung viel Zeit und Geduld mitgebracht werden. Die Therapie dauert bis zu drei Jahre, anfangs wird im wöchentlichen Abstand das Allergen in verdünnter Form unter die Haut gespritzt, später sind alle vier Wochen Spritzen nötig.

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Für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren bei saisonaler allergischer Konjunktivitis Für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren bei nicht-saisonaler (perennialer) allergischer Konjunktivitis

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